Buhpot

Daum - pure Poesie aus Kristallglas

Daum
Alle Preise inkl. MwSt. und kostenlose Lieferung innerhalb von Deutschland Preise basierend auf Lieferland Deutschland

Daum – Vasen, Schalen und Skulpturen aus fließendem Glas

Daum ist der Glasmeister aus Nancy seit 1878. Das französische Traditionshaus ist die einzige Manufaktur der Welt, die im großen Stil Deko-Objekte aus Pâte de Cristal herstellt.

Aus der einzigartigen Kristallglasmasse von Daum entstehen kleine wie große Vasen, Schalen und Skulpturen. Die exklusiven Deko-Objekte leuchten in faszinierenden Farbschattierungen; fließende Formen und feine Details erwecken sie zum Leben.

Hinter den brillanten Glaskunstwerken steht eine lange Geschichte aus Leidenschaft, Innovation und Liebe zum Handwerk. Zum Pâte de Cristal war es ein langer Weg: Über 140 Jahre lang hat Daum Techniken entdeckt und perfektioniert, um souverän über Licht und Farbe zu gebieten.

Daum und die Schule von Nancy

Durch Zufall kam 1878 der Notar Jean Daum in den Besitz einer Glashütte in Nancy, die damals Fensterglas herstellte. Seine Söhne August und Antonin Daum waren vom Glashandwerk fasziniert und übernahmen das Unternehmen. Mit Kreativität und Geschäftssinn gaben sie der Glashütte eine neue Richtung und brachten sie zum finanziellen Erfolg.

Auf der Pariser Weltausstellung 1889 entdeckten die Gebrüder Daum die Glaskunstwerke des Glasmeisters Émile Gallé, einem der großen Pioniere des Art Nouveau, im Deutschen bekannt als Jugendstil. Zutiefst beeindruckt von Gallés „neuer Kunst“ begannen die Brüder, gravierte und emaillierte Vasen zu produzieren.

Bald fanden sich die Brüder Daum an der Spitze der École de Nancy, einem einflussreichen Zusammenschluss führender Künstler des Art Nouveau. Mit Naturmotiven wie Disteln, Libellen und Ginkgo-Bäumen brachte die Künstlergruppe den Lothringer Wald zurück in ihre Stadt und emanzipierte sich von Frankreichs Hauptstadt Paris.

Von Glas zu Pâte de Cristal – eine monumentale Wiederentdeckung

Jeder Generationenwechsel brachte eine neue Innovation in der Glaskunst von Daum. Paul Daum, Sohn von Auguste, lenkte die Manufaktur vom Jugendstil in den Art Deko mit starkem, einfarbigem Glas und geometrischen Formen.

In den 1940er Jahren führte Daum Hochbleikristall mit 30% Bleianteil ein. Die außerordentliche Qualität von Daums Kristall sorgte bereits ohne Schliffe und Gravuren für offene Münder. Die nächste Stufe der Evolution erreichte Daum in den 1960er Jahren, als das Haus sein renommiertes Kristallglas mit der uralten Pâte de Verre Technik kombinierte.

Pâte de Verre ist eine Technik zum Herstellen detaillierter Glasobjekte. Glaspulver, Farbstoffe und Bindemittel ergeben eine Glaspaste, die man dünn auf Formen streicht oder gießt. Die ältesten Objekte aus Pâte de Verre stammen aus jahrtausendealten Pharaonengräbern; die Künstler des Jugendstils gruben die Technik wieder aus und experimentierten mit ihr.

1968 erfand Daum die Pâte de Verre Technik neu. Es gelang der Manufaktur, statt einfachem Glaspulver das wertvolle Hochbleikristall für die Glasmasse zu verwenden. Pâte de Cristal war geboren – und kennt bis heute nur einen Meister.

Außergewöhnliche Formen – das Lost-Wax-Verfahren

Daum verarbeitet sein Pâte de Cristal im Lost-Wax-Verfahren. Der Prozess ist langwierig und verlangt ein immenses Know-how. In Daums Werkstatt in Nancy und dem nahegelegenen Vannes-le-Châtel vereinen über 100 Mitarbeiter dafür ihre Kräfte.

Zuerst bildet das Haus die Original-Entwürfe seiner Designer perfekt in Wachs nach. Die Wachsmodelle gießen Daums Glasmeister in feuerfesten Gips ein. Die Form mit Gips und Figur wird im Muffelofen erhitzt; der Gips erhärtet und das Wachs fließt durch Löcher ab.

In die hohle Gipsform schichten die Glasmeister per Hand Groisil, speziell angefertigte Bruchstücke aus Kristallglas. Im Ofen verflüssigt sich das Groisil, füllt die Form aus und verschmilzt zu einer Einheit. Daum verfügt über ein Repertoire von 40 Farbschattierungen; durch das geschickte Schichten von unterschiedlich gefärbtem Groisil entstehen tiefe Farbverläufe mit satten Farben.

Die Glasmeister steuern das vorsichtige Abkühlen der Glasobjekte und meißeln sie dann aus den Gipsformen heraus. Das Ergebnis der langen Arbeit sind einmalige Unikate aus farbenreichem Glas. Ihre Farben, Texturen und Formen sind mit anderen Methoden der Glasverarbeitung nicht möglich.

Daums Glaskunstwerke bestechen mit perfekten Konturen und passgenauen Formen; Licht fällt weich durch das substanzielle Glas und bringt die reichen Farbverläufe sanft zum Leuchten. Sinnliche Texturen und ein virtuoses Spiel aus dick und dünn lassen die Objekte wirken, als würden sie atmen.

Das magische Zusammentreffen von Kunst und Handwerk

Daum vermählt die Welten der Kunst und des Handwerks: Seit der Entdeckung des Pâte de Cristal 1968 arbeitet die Manufaktur mit namhaften Künstlern und Designern zusammen, um streng limitierte Editionen einmaliger Skulpturen, Vasen und Schalen in Kristallglas zu gießen.

Den Anfang machte Salvador Dalí. Seitdem haben über 350 Künstler und Designer ihre Signaturen in Glas von Daum verewigt. Dazu zählen Größen wie Hilton McConnico, Shogo Kariyazaki und Philippe Starck – ein einzigartiges Erbe.

Floral, animalisch, organisch – die Kollektionen von Daum

Die Themenwelt des Hauses bleibt seinen Art-Nouveau-Anfängen treu: Florale Motive, die Welt der Tiere und weibliche Schönheit bilden die Hauptfiguren in der Geschichte von Daum.

Die floralen Kollektionen feiern die Formen der Natur. Die Designs verweisen zugleich auf die Anfänge und die Zukunft des Hauses. Harmonische Kompositionen mit natürlichen Symmetrien und pulsierenden Farben geben den Objekten einen lebendigen Rhythmus. Kühle Blautöne, üppiges Grün und flammende Orangetöne entspringen der einzigartigen Farbpalette des Hauses.

Die animalischen Kollektionen sind Zeugnis der virtuosen Formensprache Daums. Die dynamischen Tierskulpturen inszenieren majestätische Tiere wie Pferde, Panther und Löwen – die luxuriöseste Transformation des Glases. Eine Besonderheit der Tierkollektionen: sie sind zum Teil auch in Schwarz erhältlich.

Buhpot