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Über die Marke Daum

Es war so etwas wie ein Spontankauf, den der Notar Jean Daum 1878 tätigte: Er erwarb in der Nähe von Nancy eine örtliche Glashütte, die zu diesem Zeitpunkt noch gewöhnliche Glaswaren herstellte. Doch daraus sollte sich in den folgenden Jahren eine Kaderschmiede der Kristallkunst entwickeln. Unter der Führung von Antonin Daum, dem Sohn des Inhabers, wurden kunstvolle Glasobjekte gestaltet, welche die Natur auf so einzigartige Weise imitierten und einfingen, dass sie eine neue Stil-Epoche einläuteten: Die Zeit des Art Nouveau. Vasen, Kerzenleuchter, Schalen und andere Glasobjekte von Daum sollten mit ihren schillernden Farben und kunstvollen Formen unter der Kunstbewegung "Ecole de Nancy" die Ästhetik der goldenen 1920er und 1930er Jahren prägen. Die Glashütte Daum nahm an nahezu allen Weltausstellungen teil und gehört heute zu den größten Kristallhütten Frankreichs.

Dauergäste bei Daum: Künstler von Welt

In dieser Zeit entwarfen für das Atelier Daum auch so große Meister wie Salvador Dalí und Henri Bergé gläserne Objekte. Sie wurden — und werden immer noch — per Hand in der Manufaktur hergestellt und nummeriert. Die streng limitierten Editionen sind echte Sammlerstücke, jedes ein Unikat. In den letzten Jahren gaben sich bei Daum weiterhin solche großen Meister die Klinke in die Hand, unter ihnen auch Philippe Starck und Shogo Kariyazaki. Sie schufen gemeinsam mit den Glaskunstmeistern von Daum Objekte, die als Zeitzeugen ihrer Epoche mittlerweile auch oft in angesehenen Museen zu finden sind.

Daum: Die perfekte Alchemie

Michel Daum, Enkel des Gründers Jean Daum, gelang es in den 30er Jahren, die Kristallglasrezeptur von Daum zu revolutionieren: Seitdem werden alle Daum-Objekte aus einer Art Kristallglasteig geformt. Dieser Kristallglasteig besteht aus einer sehr diffizilen Mischung von Kristall- und Blei-Granulat. Diese Kristallglasmasse kann anders verarbeitet werden, als sonst in der Kristallglasherstellung üblich. Sie verschmilzt unter den Händen der Glaskunstmeister wie Wachs, so dass Objekte von außergewöhnlicher Form entstehen: Ihre Konturen scheinen ineinander zu fließen. So wird eine völlig neue Seite von Glas sichtbar: dessen Weichheit! Dank der revolutionären Kristallglasteig–Verarbeitung kann Daum auch mit Farben spielen, sie ineinander fließen lassen, wie die Farben eines Sonnenunterganges. Es gibt aber auch noch einen weiteren Vorteil der Daum-Kristallrezeptur: Sie erlaubt es, Objekte von außergewöhnlicher Dimension und besonderer Detailversessenheit herzustellen. So wirkt die Vase "Rose Passion" von Daum wie ein frischer Strauß Rosen und bei dem Deko-Schmetterling "Papillon" glaubt man, er könne jeden Moment seine Flügel schlagen und abheben.

Manufaktur der Ästhetik

Solch magische Kreationen können selbstverständlich nur entwickelt werden, weil Daum seine Kollektionen nach wie vor ausschließlich von Hand herstellt und auf höchste Qualität achtet. Unter der Leitung von Daum’s Kreativdirektor, entwickelt Daum heute nach wie vor die klassischen Art Déco-Objekte, welche die Marke berühmt gemacht haben, aber auch so brillante Objekte wie die “Pivoine“-Kollektion, mit ihren zarten floralen Vasen oder die “Jungle“-Kollektion, mit ihren farbgewaltigen Skulpturen. Dabei hat Daums Kreativteam stets ein besonderes Augenmerk auf die Transparenz des Kristallglases, denn so wirkt jedes Stück zart und sinnlich. Die samtige Oberfläche ist dabei ein weiterer Vorteil der Arbeit mit dem Kristallglasteig — und somit typisch für Daum Kristallglaswaren. So gelingt es der Manufaktur seit Jahrzehnten, stets dem Wandel des Zeitgeschmacks angepasst zu sein und dabei immer die höchste Qualität und künstlerische Eigenständigkeit zu wahren.

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