KPM Urbino Porzellankollektion

KPM Urbino
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Stilprägende Klarheit – Die Urbino Porzellan Kollektion von KPM

Form und Funktion in perfekter Balance: Die Urbino Kollektion von KPM ist ein formvollendeter Klassiker für gedeckte Tafeln im modernen Stil. 1931 von Trude Petri entworfen, begeistern die reduzierten, runden Formen bis heute als Beispiel vollendeten Designs. Entdecken Sie bei Artedona einen Meilenstein deutscher Porzellankunst in seiner gesamten Vielfalt, hergestellt in reiner Handarbeit in der Königlichen Porzellanmanufaktur Berlin.

Radikale Reinheit – Die Geschichte der Urbino Kollektion

Die Gestalterin Trude Petri kam 1929 als Designerin zu KPM. Geprägt von der Formensprache des Bauhauses und den Ideen des Deutschen Werkbundes, suchte sie nach einer Gestaltung, die alles Überflüssige ablegt und die reine Form sichtbar macht. Innerhalb von zwei Jahren entwickelte sie die Urbino Kollektion: ein Service, das konsequent aus Kreis und Kugel gedacht ist, auf Dekor verzichtet und mit der Opulenz des damals vorherrschenden Art déco bricht. Mit dieser radikalen Klarheit wurde Urbino zu einer Ikone der Neuen Sachlichkeit.

Ihre Inspiration fand Trude Petri in chinesischen Reisschalen sowie in der italienischen Renaissance. Besonders die Majoliken aus der Stadt Urbino wirkten prägend auf ihren Entwurf. Diese reich bemalten Keramiken zeigten häufig erzählerische Szenen im Istoriato-Stil, die sich über die gesamte Fläche ausbreiteten. Um den Malereien möglichst viel Raum zu geben, verzichteten viele Stücke auf breite Fahnen und setzten auf leicht gerundete, durchgehende Oberflächen. Petri erkannte darin eine Formidee von zeitloser Modernität: die Coupe-Form, die zum charakteristischen Merkmal der Urbino Kollektion wurde.

Mit fahnenlosen Tellern, fließenden Oberflächen und dem bewussten Verzicht auf Ornamentik setzte Urbino einen neuen Maßstab in der Porzellangestaltung. Trude Petri übersetzte historische Anregungen in eine puristische Formensprache, die bis heute aktuell wirkt. Der Coupeteller avancierte zur modernen Grundform und gehört seither zum gestalterischen Vokabular zeitgenössischer Tafelservice. Auch international fand Urbino früh Anerkennung: Die Kollektion erhielt die Goldmedaille der VI. Triennale in Mailand und den Grand Prix der Pariser Weltausstellung 1937. Heute gilt sie als Inbegriff zeitlosen Porzellandesigns und ist als Dauerexponat im Museum of Modern Art in New York vertreten.

Universelle Eleganz – Die Varianten von Urbino

  • Urbino Weiß: Der minimalistische Klassiker der Kollektion. In reinem Weiß zeigt Urbino seine klare Form besonders eindrucksvoll. Die große Auswahl reicht von Tellern, Tassen und Schalen bis zu Servierteilen wie Etageren, Platten und Schüsseln, die sich vielseitig kombinieren lassen.
  • Urbino Canto: Ein handgemalter schwarzer Strich betont die ausgewogenen Formen der Kollektion und setzt einen feinen grafischen Akzent. So gewinnt die reduzierte Gestaltung an Kontrast und Präsenz, ohne ihre ruhige Eleganz zu verlieren.
  • Urbino Platin Edition: Die platinierte Ausführung spielt mit Licht, Spiegelungen und dem reizvollen Kontrast zur puristischen Form. In der Selektion von Artedona finden Sie die Frühstückstassen der Kollektion, die als hochwertige Geschenkidee jede Kaffeepause in ein Erlebnis verwandeln.
  • Urbino Multicolore: Satte Farben treffen auf feine Umrandungen aus 24-karätigem Gold. Die farbige Variante bewahrt die klare Formensprache von Urbino und bringt zugleich lebendige Akzente auf die moderne Tafel.