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Über Limoges-Porzellan

Was bedeutet Limoges-Porzellan?

Limoges-Porzellan ist heute ein Synonym für besonders aufwendig gefertigtes und luxuriös anmutendes Hart-Porzellan aus Frankreich. Luxushotels, Nobelrestaurants, Regierungschefs und Königshäuser schwören auf die kreativen Dekore und eleganten Formen des Porzellans aus Limoges.

Welchen Ursprung hat der Begriff Limoges-Porzellan?

Limoges ist eine etwa 2000 Jahre alte Stadt im französischen Zentralmassiv, die von wertvollen Rohstoffen geradezu umzingelt ist. Bekannt ist Limoges nicht nur wegen seiner durchaus bedeutenden Uranmine, sondern auch für seine Kaolin-Vorkommen im südlich gelegenen Saint-Yrieix-de-la-Perche.

Seit diese in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts entdeckt wurden, ist die Stadt für die Herstellung von Porzellan bekannt und hat sich nach und nach zum Zentrum der französischen Porzellanherstellung entwickelt. Daraus entwickelte sich der Begriff „Limoges-Porzellan“.

Welche Geschichte hat die Porzellanherstellung in Limoges?

Die Tradition der Stadt als Zentrum des Kunsthandwerks beginnt bereits im 12. Jahrhundert, als sich Limoges als bedeutendes Zentrum der Emaille-Herstellung etabliert. 1771 beginnt dann die Produktion des „weißen Goldes“ unter königlicher Schirmherrschaft. Doch erst nach der Revolution und mit der Gründung noch heute existierender Manufakturen wie Bernardaud oder Haviland tritt Limoges-Porzellan im 19. Jahrhundert seinen weltweiten Siegeszug an.

Heute stammt mehr als die Hälfte des in Frankreich produzierten Porzellans aus Limoges. Zu den bedeutendsten Manufakturen für Limoges-Porzellan gehören Bernardaud, Raynaud, J.L Coquet, Haviland und Alberto Pinto. Auch Christofle, Puiforcat und L‘Objet verwenden für einen Teil ihrer Kollektionen dieses Material.

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